Potenzialanalyse
Stärken erkennen. Perspektiven entwickeln.
Praxisbezogene Potenzialanalyse für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7.
Die Potenzialanalyse unterstützt Jugendliche dabei, ihre individuellen Stärken, Interessen und Fähigkeiten frühzeitig zu entdecken – noch bevor sie konkrete Berufsfelder praktisch erproben. Sie bildet den Einstieg in den Berufsorientierungsprozess.
Förderung
Die Potenzialanalyse ist Bestandteil des Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Berufsorientierung und bildet den Einstieg in den Berufsorientierungsprozess.

Orientierung beginnt mit den eigenen Stärken
Erkennen, was in einem steckt.
Als Ergänzung zur praxisorientierten Berufsorientierung bietet das EBZ die Maßnahme „Praxisbezogene Testverfahren zur Potenzialanalyse in Thüringen“ an. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klassenstufe aller allgemeinbildenden Schulen in Thüringen.
Im Mittelpunkt stehen handlungsorientierte Aufgaben, bei denen Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen sichtbar gemacht werden. Qualifizierte Beobachterinnen und Beobachter erfassen die Eindrücke systematisch und führen sie anschließend in einem individuellen Kompetenzprofil zusammen.
Stärken werden sichtbar, wenn man sie praktisch erlebt.
01
Stärken entdecken
Eigene Fähigkeiten, Interessen und bislang vielleicht unerkannte Kompetenzen sichtbar machen.
02
Kompetenzen beobachten
Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen in handlungsorientierten Aufgaben erfassen.
03
Perspektiven entwickeln
Die Ergebnisse im persönlichen Kompetenzprofil einordnen und daraus erste Orientierung für den weiteren Bildungs- und Berufsweg gewinnen.
Die Maßnahme
Strukturiert analysieren. Individuell orientieren.
Im Rahmen der praxisbezogenen Potenzialanalyse werden Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, ihre persönlichen Stärken und Kompetenzen frühzeitig zu erkennen und einzuordnen. Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche ab der 7. Klassenstufe und bildet einen wichtigen Baustein im Prozess der beruflichen Orientierung.
Die Durchführung erfolgt mit handlungsorientierten Aufgaben, bei denen vor allem Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen beobachtet werden. Die Ergebnisse werden systematisch ausgewertet und in einem individuellen Kompetenzprofil zusammengefasst. Dieses Profil gibt den Jugendlichen eine erste Orientierung für weitere Schritte in der Berufs- und Bildungsplanung.
Zielgruppe
Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klassenstufe
Schulen
Allgemeinbildende Schulen in Thüringen
Verfahren
Praxisbezogene Potenzialanalyse mit handlungsorientierten Aufgaben
Beobachtung
Systematische Erfassung individueller Verhaltensweisen und Lösungsansätze
Ergebnis
Individuelles Kompetenzprofil als Grundlage für die weitere Berufsorientierung
Ablauf
Beobachten. Auswerten. Gemeinsam einordnen.
Die Potenzialanalyse arbeitet mit handlungsorientierten Aufgaben, in denen unterschiedliche Kompetenzen sichtbar werden. Dabei geht es nicht um Schulnoten oder darum, einzelne Berufe festzulegen. Entscheidend ist, wie Schülerinnen und Schüler an Aufgaben herangehen, Lösungen entwickeln, mit anderen zusammenarbeiten und auf neue Situationen reagieren.
Die Beobachtungen werden systematisch erfasst und anschließend ausgewertet. Daraus entsteht ein individuelles Kompetenzprofil, das die persönlichen Stärken sichtbar macht und als Orientierung für die weiteren Schritte der Berufsorientierung dient.
01
Aufgaben bearbeiten
Digitale Anwendungen kennenlernen und Einblicke in typische Aufgaben aus IT und Informatik gewinnen.
02
Verhalten beobachten
Qualifizierte Beobachterinnen und Beobachter erfassen, wie Aufgaben angegangen, Entscheidungen getroffen und Herausforderungen gelöst werden.
03
Ergebnisse auswerten
Die Beobachtungen werden zusammengeführt und zu einem individuellen Kompetenzprofil verdichtet.
04
Orientierung gewinnen
Die Ergebnisse helfen dabei, eigene Stärken besser einzuschätzen und weitere Schritte in der Berufsorientierung gezielter anzugehen.
Was wird sichtbar
Mehr als fachliches Wissen.
Methodenkompetenz
Aufgaben planen, Lösungswege entwickeln, Informationen nutzen und strukturiert vorgehen.
Sozialkompetenz
Mit anderen zusammenarbeiten, kommunizieren, Verantwortung übernehmen und sich in Gruppen einbringen.
Selbstkompetenz
Eigene Aufgaben selbstständig bearbeiten, mit Herausforderungen umgehen und das eigene Handeln reflektieren.
Ansprechpartnerin für Schülerprojekte im EBZ
Wir beraten Sie zu den nächsten Schritten.
Beate Heilek
ERFURT Bildungszentrum gGmbH
- beate.heilek@ebz-verbund.de
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